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Hallo Boris und vielen Dank, dass Du heute deine Zeit opferst um uns ein Interview zu geben. Stell Dich doch mal kurz den Leuten vor, die dich noch nicht kennen (was ich mir bei einem C64 Gamer allerdings kaum vorstellen kann). Wo fang ich an? Also, Jahrgang 1966. Abitur 1984. Schon gegen Ende der Schulzeit als Autor fuer den Markt und Technik Verlag gearbeitet, dann ab Juli 1984 Praktikant bei 64’er. Nach vier Monaten sah mein Mentor Michael Scharfenberger das Drama nicht mehr an und sagte “Bobo, entweder sie werden zum naechsten Ersten richtiger Redakteur oder sie gehen nach Hause.” Weitere Zwischenstationen: Power Play, Rainbow Arts, Lucasarts, Zivildienst beim Deutschen Roten Kreuz, freier Autor und uebersetzer, PC Player, Hyper und jetzt seit ueber 17 Jahren bei Microsoft, davon ueber zehn Jahre als Maedchen fuer alles bei Xbox. Inzwischen kuemmere ich mich dort um Windows. Wie bist Du zum Commodore 64 gekommen? Und war es der erste Computer, den du besessen hast oder gab es davor schon ein anderes Modell in deinem Haus? Als ich knapp 12 Jahre alt war, brachte mein Vater einen PET 2001 nach Hause, auf dem ich BASIC gelernt und erste Spiele kopiert hatte. 1983 konnte ich mir nach einem Sommerferienjob meinen eigenen C64 mit 1541 leisten. In meinem Abi-Jahrgang waren mehrere C64-Besitzer, darunter Karsten Schramm, mit dem ich gemeinsam den Schellader Hypraload programmiert habe. Den C 64 habe ich im Laufe der Zeit mit Dolphin DOS und Action Replay MKIV aufgeruestet, hatte zeitweise sogar die Turbo-Platine von Rossmoeller. Dann bin ich aber Commodore untreu geworden und auf Atari ST umgestiegen. Der exzellente Monochrom-Monitor gab da den Ausschlag.
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